Herzlich willkommen auf der Via Sacra!

Hervorgehoben

Via Sacra. Dieser von Rudolf Schwarz vor über 60 Jahren geprägte Begriff für die Idee einer stadträumlichen Verbindung zwischen sieben romanischen Kirchen Kölns wurde etwa vor 10 Jahren von Prof. Dr. Wolfgang Pehnt wieder ins Gespräch gebracht. Unter anderem durch eine öffentlichkeitswirksame Aktion des BDA Köln zur plan03 erzielte die Idee weitere Aufmerksamkeit.

Das Haus der Architektur Köln (hdak) hat das Projekt nun aufgegriffen, um zusammen mit den Partnern Architektur Forum Rheinland, BDA Köln und Deutscher Werkbund NRW konkrete Maßnahmen zu initiieren, weitere Unterstützer zu finden und für eine Umsetzung zu werben. Als ein erster großer Baustein findet zur plan12 ein Hochschulworkshop unter Beteiligung von 7 nordrhein-westfälischen Hochschulen statt.

Auf dieser Website möchten wir Sie über die Hintergründe und Ziele der Idee „Die Kölner Via Sacra – ein baukultureller Pilgerweg der anderen Art“ informieren und die Aktionen und Maßnahmen dokumentieren.

Köln, 19. September 2012

Die Kölner Via Sacra

Hervorgehoben

Grafik von Rudolf Schwarz, 1950

Stadtumbau in kleinen Schritten geschieht ständig – in der Regel unbemerkt, und all zu oft mit wenig Gespür und Phantasie. Niemand schaut hin und so geht Tag für Tag in einem Prozess schleichender Erosion das verloren, was den Reiz unserer gewachsenen Städte ausmacht: die Vielfalt der Lebensräume, der Nischen, in denen Unzeitgemäßes überdauert, Zukunft ausprobiert werden kann, in Spuren Vergangenheit lebendig bleibt und Kontinuität erfahrbar wird. Die großen baulichen Zeugen unserer kulturellen Vergangenheit werden Monumente, isoliert und museal, wenn sie dieses vielfältige Umfeld verlieren. Der Veränderungsdruck in den Innenstädten ist groß und es bedarf des gezielten Willens und eines langen Atems, ihn in behutsame Bahnen zu lenken. Das ist ganz und gar nicht ein Plädoyer für ängstliches Beharren oder angepasste Rekonstruktion. Vielmehr geht es darum, im Einzelfall sorgfältig und innovativ nach der Lösung zu suchen, die der Vergangenheit den Weg in die Zukunft weist – und dabei den Zusammenhang wahrt.

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Ausstellung in St. Pantaleon vom 13.06. bis 02.07.2014

Die Kölner Via Sacra in St. Pantaleon – Wanderausstellung mit Einzelveranstaltungen

Ausstellungseröffnung mit Präsentation und Diskussion: Freitag, 13.06.2014, 19:15 Uhr

Abschlussveranstaltung mit Werkstattgespräch: Mittwoch, den 02.07.2014, 19:15 Uhr

Die Idee der VIA SACRA geht auf die Planung von Rudolf Schwarz zum Wiederaufbau des zerstörten Köln zurück. Sieben der großen romanischen Kirchen außerhalb der römischen Stadtmauer sollten im Bogen einer VIA SACRA verbunden werden, die Schiffe und Türme der ehemaligen Klosteranlagen nicht in den engen, heterogenen Quartieren des 19. Jahrhunderts untergehen sondern im Zuge des Wiederaufbaus der Stadt besser sichtbar und leichter auffindbar sein.Aber meist hinterließ nur die Kehrseite dieser Idee Spuren im Stadtgrundriss. Die großen Straßendurchbrüche der 60er und 70er Jahre folgen zwar historischen Grenzen und beließen den romanischen Kirchen ihr Umfeld. Doch der Anspruch einer angemessenen Gestaltung und einer Verknüpfung dieser Bereiche über die Verkehrsschneisen hinweg wurde nicht eingelöst.

Die Ausstellung VIA SACRA greift das Thema auf. Krieg und Wiederaufbau haben das Gesicht der Stadt einschneidend verändert, aber die dynamische Entwicklung der Nachkriegszeit verhindert jeden Stillstand, erfordert Anpassung, erzeugt ständigen Wandel. Die Gestaltung des Stadtraumes wird damit zur Daueraufgabe.

Das erfordert rückblickende Vorausschau: wo kommen wir her, wo wollen wir hin und wie sieht ein Szenario aus, das unser historisches, baukulturelles Erbe bewahrt und zukunftsfähig macht? Das Umfeld von St. Pantaleon wird heute in besonders hohem Maße von den Wiederaufbauplanungen der Nachkriegszeit geprägt. An fast allen Seiten war die Kirche vor dem Krieg eng umbaut- nun wurde das Baudenkmal dem Zeitgeist entsprechend „freigestellt“. Mit dem Ziel einer autogerechten Stadt brach man die Straße Rothgerberbach auf doppelter Breite durch und räumte zu diesem Zweck die gesamte Bebauung auf ihrer Südseite ab. Auf den Hintergrundstücken wurde ein Park angelegt, der dem Autofahrer den Blick auf die Kirche ermöglicht und nördlich entstand eine Reihe von Wohnhochhäusern mit Aussicht auf das Verkehrsband, die Grünfläche und das Baudenkmal.

Dergestalt kamen städtebauliche Ideale in Köln zur Geltung, die bereits seit dem Ende der zwanziger Jahre die Fachdiskussion beherrschten. In ähnlicher Haltung verfuhr man mit dem inneren Klosterbezirk, der im Mittelalter aber auch während seiner militärischen Nutzung im 19. Jahrhundert dichter bebaut war. Eine bewusst niedrige Randbebauung entstand dort als Rahmen eines sehr weitläufigen Innenhofs.

Seit dem Wiederaufbau sind mehr als 50 Jahre vergangen und rückblickend können viele planerische Entscheidungen der damaligen Zeit nicht überzeugen. Die städtebauliche Vision von Parks und bewohnten Hochhäusern an vielspurigen Verkehrsadern konnte nur in einer Epoche geringer Motorisierung gedeihen und die ahistorische Freistellung von Baudenkmälern ruft heute mindestens dann Unwillen hervor, wenn die Proportionen der dabei entstehenden Freiräume nicht stimmen.

Die in Modellen und erläuternden Tafeln dargestellten Vorschläge von Studenten der FH Aachen wurden 2012 in einem einwöchigen Werkstattverfahren erarbeitet und danach in mehreren Entwurfsseminaren unter der Leitung von Prof. Thomas Scheidler vertieft. Die Ausstellung will Anstoß geben, über ein weitgreifendes Entwicklungskonzept für die künftige Gestaltung des Umfelds von St. Pantaleon nachzudenken, das dem hohen Anspruch dieses herausragenden Baudenkmals in Form und Inhalt gerecht wird.

Ausstellung vom 13.06.-02.07.14 in der Kirche St. Pantaleon, Am Pantaleonsberg 10A, 50676 Köln | Montag bis Freitag: 9:00 bis 12:00 Uhr und 12:30 bis 18:00 Uhr, Samstag: 9:00 bis 18:00 Uhr, Sonntag: 12:00 bis 18:00 Uhr, Abweichungen wegen Trauungen, Sondergottesdiensten etc. sind möglich. | Ausstellungseröffnung mit Präsentation und Diskussion: Freitag, 13.06.2014, 19:15 Uhr | Abschlussveranstaltung mit Werkstattgespräch: Mittwoch, den 02.07.2014, 19:15 Uhr | Die Kölner „Via Sacra“ ist ein Projekt des Hauses der Architektur Köln in Kooperation mit dem Architektur Forum Rheinland, dem Bund Deutscher Architekten BDA Köln und dem Deutschen Werkbund NRW

Ausstellung in der Kartäuserkirche vom 13. Mai bis 4. Juni 2014

Die Kölner Via Sacra: Das Kartäuserkloster

Ausstellung vom 13.05. bis 04.06.2014 in der Kartäuserkirche.  Ausstellungseröffnung am 13.05.2014

Die Idee der VIA SACRA geht auf die Planung von Rudolf Schwarz zum Wiederaufbau des zerstörten Köln zurück. Sieben der 12 großen romanischen Kirchen außerhalb der römischen Stadtmauer sollten über den Bogen einer VIA SACRA verbunden werden, die Schiffe und Türme der ehemaligen Stifts-und Klosterkirchen nicht im Häusermeer der wiederauferstandenen Stadt untergehen, sichtbar und auffindbar bleiben.

Die Idee hinterließ Spuren im Stadtgrundriss. Die großen Straßendurchbrüche der 60er und 70er Jahre folgen historischen Grenzen und beließen den romanischen Kirchen ihr Umfeld. Der mit der Idee verbundene Anspruch einer anspruchsvollen Gestaltung des verknüpfenden Stadtraumes wurde aber nicht eingelöst.

Die Ausstellung VIA SACRA greift das Thema auf. Krieg und Wiederaufbau haben das Gesicht der Stadt einschneidend verändert – aber die dynamische Entwicklung der Nachkriegszeit verhindert jeden Stillstand, erfordert Anpassung, die Stadt unterliegt ständigem Wandel. Die Gestaltung des Stadtraumes wird damit zur Daueraufgabe.

Das erfordert rückblickende Vorausschau: wo kommen wir her, wo wollen wir hin und wie sieht ein Szenario aus, das unser historisches baukulturelles Erbe bewahrt und zukunftsfähig macht?

Die VIA SACRA hat im Severinsviertel neben der herausragenden Basilika St. Severin mit dem Kartäuserkloster einen weiteren geistes- und architekturgeschichtlich bedeutenden Anlieger. Die Bewegung der Kartäuser verbindet anknüpfend an die Tradition der Einsiedler das Modell klösterlicher Gemeinschaft mit individueller Lebensführung in der eigenen Kartause und hat dafür eine eigenständige und bildhafte Gebäudetypologie entwickelt: individuelle „Klausen“, jeweils mit Garten, an einem verbindenden, großen Kreuzgang – eine Gebäudekonfiguration, die in vieler Hinsicht heutige Vorstellungen von Wohnen, Arbeiten und Leben in Gemeinschaft vorwegnimmt.

Manche Konturen der alten Klosteranlage sind trotz Säkularisation und Anpassung an neue Nutzungen erhalten geblieben. Allerdings erscheint vieles am augenblicklichen Zustand eher Nutzungsüberlegungen geschuldet als das Ergebnis einer gemeinsamen Vorstellung der unterschiedlichen Eigentümer zur zukünftigen Entwicklung des Klosterareals zu sein.

Die Ausstellung will Anstoß sein, über ein übergreifendes Entwicklungskonzept für die künftige Gestaltung des Klosterareals nachzudenken, das dem hohen Anspruch der ehemaligen Anlage in Form und Inhalt gerecht wird. Die in Modell und erläuternden Tafeln dargestellten Vorschläge der Hochschulgruppe der FH Düsseldorf wurden 2012 in einem einwöchigen Werkstattverfahren erarbeitet und beschränken sich bei der Auseinandersetzung mit dem Areal auf verstreute Kuben als symbolhaften Hinweis auf die individualistische Bautradition der Kartäuser, die in der bestehenden Bebauung kaum sichtbare Spuren hinterlassen hat.

Die Ausstellung wird in begleitenden Veranstaltungen mögliche Zukunftsperspektiven aufzeigen und zur Diskussion stellen. Eine zur gleichen Zeit stattfindende Tagung zur historischen Entwicklung des Kartäuserordens eröffnet Interessierten die Chance zu vertiefendem Rückblick.

Die Ausstellung ist vom 13.05. bis 04.06.2014 in der Kartäuserkirche zu sehen.

Ausstellungseröffnung mit Präsentation und Diskussion am Dienstag, den 13.05.2014, 17:30 Uhr, Kartäuserkirche in der Kartäusergasse

Tagung zur Kartäuserforschung: Freitag, den 23.05. bis Sonntag, den 25.05.2014, Melanchtonakademie, Kartäuserwall

Werkstattgespräch zur Gestaltung des Kartäusergeländes: 27.05.2014, 18:00 Uhr, im Kreuzgangsaal neben der Kirche

Abschlussveranstaltung am Mittwoch, den 04.06.2014, 19:00 Uhr, Kartäuserkirche mit Filmvorführung „die Große Stille“, von Philip Gröning

Dienstag, 13.05.2014, 17:30 Uhr | Kartäuserkirche, Kartäusergasse, 50678 Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | Veranstalter: Haus der Architektur Köln. Projektpartner: Architektur Forum Rheinland, Bund Deutscher Architekten BDA Köln, Deutscher Werkbund NRW.

Ausstellung in der Basilika St. Aposteln vom 5. bis 26. Februar 2014

Die Ausstellung stellt das Ergebnis eines Werkstattverfahrens vor, an dem sich im September 2012 sieben Hochschulen aus NRW beteiligt haben. Jedes Team hat sich eines Teilabschnitts der sogenannten Via Sacra angenommen. Name und Begriff gehen auf Rudolf Schwarz, den Autor des Wiederaufbauplans von 1951 für das kriegszerstörte Köln, zurück. Sechs der zwölf großen romanischen Kirchen (St. Kunibert, St. Ursula, St. Gereon, St. Aposteln, St. Pantaleon, St. Severin) sowie die Kirche St. Mauritius sollte dieser gedachte Weg im Bogen zwischen Römermauer und Ringen miteinander verknüpfen. Der Kranz dieser großartigen Bauten sollte als Zeugnis der Kontinuität, über Zerstörung und Wiederaufbau hinaus, weiterhin im Stadtbild ablesbar sein.

Die Ausstellung in der Basilika St. Aposteln zeigt das große stadträumliche Modell der Via Sacra und die Workshopergebnisse zu St. Aposteln, St. Mauritius und St. Gereon.

Am Mittwoch, den 05.02.2014 findet um 19:45 Uhr eine öffentliche Präsentation in St. Aposteln statt, bei der am Modell die Ergebnisse der Hochschulteams zum Umfeld von St. Aposteln vorgestellt werden. Anschließend diskutieren Vertreter der Gemeinde, der Hochschulen, des Hauses der Architektur Köln mit dem Publikum über die Ziele und Maßnahmen des Projektes Via Sacra.

Ausstellungseröffnung: 05.02.2014, 19:45 Uhr | St. Aposteln, Neumarkt 30, 50667 Köln | Öffnungszeiten und Ausstellungsdauer: In der Zeit vom 06.02. bis 26.02.2014 jeweils von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | Veranstalter: Haus der Architektur Köln in Kooperation mit der Pfarrei St. Aposteln, dem Architektur Forum Rheinland, dem Bund Deutscher Architekten BDA Köln und dem Deutschen Werkbund NRW.

Ausstellung in der Kirche St. Mauritius vom 16. Oktober bis 10. November 2013

Die Ausstellung stellt das Ergebnis eines Werkstattverfahrens vor, an dem sich im September 2012 sieben Hochschulen aus NRW beteiligt haben. Jedes Team hat sich eines Teilabschnitts der sogenannten Via Sacra angenommen. Name und Begriff gehen auf Rudolf Schwarz, den Autor des Wiederaufbauplans von 1951 für das kriegszerstörte Köln, zurück. Sechs der zwölf großen romanischen Kirchen (St. Kunibert, St. Ursula, St. Gereon, St. Aposteln, St. Pantaleon, St. Severin) sowie die Kirche St. Mauritius sollte dieser gedachte Weg im Bogen zwischen Römermauer und Ringen miteinander verknüpfen. Der Kranz dieser großartigen Bauten sollte als Zeugnis der Kontinuität, über Zerstörung und Wiederaufbau hinaus, weiterhin im Stadtbild ablesbar sein.

Die Ausstellung in der Kirche St. Mauritius zeigt das große stadträumliche Modell der Via Sacra und die Workshopergebnisse zu St. Mauritius, St. Aposteln und St. Pantaleon.

Ausstellung vom 16.10. bis 10.11.2013 | Vernissage: 16.10.2013, 19:30 Uhr | St. Mauritius, Mauritiuskirchplatz, 50676 Köln | In der Zeit von Freitag, den 18.10. bis Sonntag, den 10.11.2013 ist die Ausstellung jeden Freitag und Sonntag von 13:00 bis 15:00 Uhr geöffnet | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | Veranstalter: Haus der Architektur Köln in Kooperation mit dem Kulturforum in Herz Jesu e.V., dem Architektur Forum Rheinland, dem Bund Deutscher Architekten BDA Köln und dem Deutschen Werkbund NRW.

Am Mittwoch, den 16.10.2013 fand um 19:30 Uhr eine öffentliche Präsentation in St. Mauritius statt, bei der zunächst Prof. Johannes Schilling (msa Münster School of Architecture) am Modell die Ergebnisse seines Hochschulteams zum Umfeld von St. Mauritius vorstellte. Anschließend diskutierten Vertreter der Gemeinde, der Hochschulen, des Hauses der Architektur Köln und weitere Gäste aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Kultur mit dem Publikum über die Ziele und Maßnahmen des Projektes Via Sacra.

Unter anderem nahmen teil: Thomas Dittemer (KVB, Leiter strategische Fahrwegplanung), Dr. Thomas Werner (Stadtkonservator Köln), Kay von Keitz (plan project), Prof. Johannes Schilling (Münster School of Architecture), Prof. Thomas Scheidler (FH Aachen), Christian Schaller (Vorstandsvorsitzender Haus der Architektur Köln). Ein herzlicher Dank an Bettina Hecht vom Kulturforum Herz Jesu für die Gastfreundschaft!

Eindrücke von der Ausstellungseröffnung am 16.10.2013

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Video von der Ausstellungseröffnung am 19.02.2013 in der IHK Köln, Vorstellung des Bereiches „St. Mauritius“ durch Prof. Johannes Schilling, msa Münster School of Architecture

Ausstellung in der Basilika St. Ursula vom 23.04. bis 22.05.2013

Die Ausstellung stellt das Ergebnis eines Werkstattverfahrens vor, an dem sich im September 2012 sieben Hochschulen aus NRW beteiligt haben. Jedes Team hat sich eines Teilabschnitts der sogenannten Via Sacra angenommen. Name und Begriff gehen auf Rudolf Schwarz, den Autor des Wiederaufbauplans von 1951 für das kriegszerstörte Köln, zurück. Sechs der zwölf großen romanischen Kirchen (St. Kunibert, St. Ursula, St. Gereon, St. Aposteln, St. Pantaleon, St. Severin) sowie die Kirche St. Mauritius sollte dieser gedachte Weg im Bogen zwischen Römermauer und Ringen miteinander verknüpfen. Der Kranz dieser großartigen Bauten sollte als Zeugnis der Kontinuität, über Zerstörung und Wiederaufbau hinaus, weiterhin im Stadtbild ablesbar sein.

Die Ausstellung in der Basilika St. Ursula zeigt das große stadträumliche Modell der Via Sacra und die Workshopergebnisse zu St. Kunibert und St. Ursula.

23.04. bis 22.05.2013 | St. Ursula, Ursulaplatz 24, 50668 Köln | Öffnungszeiten: siehe http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/st-agnes-koeln…./kirchen_p/st_ursula/oeffnungszeiten_u.html | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | Veranstalter: Haus der Architektur Köln in Kooperation mit der Pfarrgemeine St. Agnes, dem Architektur Forum Rheinland, dem Bund Deutscher Architekten BDA Köln und dem Deutschen Werkbund NRW.

Am Mittwoch, den 08.05.2013 findet um 18:00 Uhr eine öffentliche Präsentation in St. Ursula statt, bei der zunächst Prof. Andreas Fritzen (Hochschule Bochum) am Modell die Ergebnisse seines Hochschulteams zum Umfeld von St. Ursula vorstellt. Anschließend diskutieren Pfarrer Frank Müller, Dr. Ulrich Krings, Dr. Martin Stankowski, Christian Schaller und weitere Gäste mit dem Publikum über die Ziele und Maßnahmen des Projektes Via Sacra.

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Dokumentation der Ausstellungseröffnung am 19.02.2013, Vorstellung des Bereiches „St. Ursula“ durch Sarah Gräfer, HS Bochum

Ausstellung in der Basilika St. Kunibert vom 25.03. bis 22.04.2013

Die Ausstellung stellt das Ergebnis eines Werkstattverfahrens vor, an dem sich im September 2012 sieben Hochschulen aus NRW beteiligt haben. Jedes Team hat sich eines Teilabschnitts der sogenannten Via Sacra angenommen. Name und Begriff gehen auf Rudolf Schwarz, den Autor des Wiederaufbauplans von 1951 für das kriegszerstörte Köln, zurück. Sechs der zwölf großen romanischen Kirchen (St. Kunibert, St. Ursula, St. Gereon, St. Aposteln, St. Pantaleon, St. Severin) sowie die Kirche St. Mauritius sollte dieser gedachte Weg im Bogen zwischen Römermauer und Ringen miteinander verknüpfen. Der Kranz dieser großartigen Bauten sollte als Zeugnis der Kontinuität, über Zerstörung und Wiederaufbau hinaus, weiterhin im Stadtbild ablesbar sein.

Die Ausstellung in der Basilika St. Kunibert zeigt das große stadträumliche Modell der Via Sacra und die Workshopergebnisse zu St. Kunibert und St. Ursula.

25.03. bis 22.04.2013 | St. Kunibert, Kunibertskloster 6, 50668 Köln | Öffnungszeiten: werktags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 15 bis 18 Uhr | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich | Veranstalter: Haus der Architektur Köln in Kooperation mit der Pfarrgemeine St. Agnes, dem Architektur Forum Rheinland, dem Bund Deutscher Architekten BDA Köln und dem Deutschen Werkbund NRW.

 

Öffentliche Präsentation und Diskussion am Freitag, den 19.04.2013 um 19:00 Uhr, u.a. mit

  • Anton Bausinger (Unternehmer)
  • Prof. Paul Böhm (Dekan der Fakultät für Architektur der FH Köln)
  • Pfarrer Frank Müller (Pfarrgemeinde St. Agnes)
  • Christian Schaller (Vorsitzender Haus der Architektur Köln).
  • Walter von Lom (Architektur Forum Rheinland)

 

Vorstellung des Bereiches „St. Kunibert“ durch Prof. Paul Böhm, FH Köln (im Rahmen der Ausstellungseröffnung in der IHK Köln am 19.02.2013)

Videomitschnitte von der Ausstellungseröffnung am 19.02.2013

Eröffnung der Ausstellung

Paul Bauwens-Adenauer (Präsident der IHK Köln), Anton Bausinger (Unternehmer), Christian Schaller (Vorstandsvorsitzender Haus der Architektur Köln)

Abschnitt St. Kunibert

Prof. Paul Böhm, FH Köln

Abschnitt St. Ursula

Sarah Gräfer, HS Bochum

Abschnitt St. Gereon

Prof. Wouter Suselbeek, TU Dortmund

Abschnitt St. Aposteln

Franziska Kramer, RWTH Aachen

Abschnitt St. Mauritius

Prof. Johannes Schilling, msa Münster School of Architecture

 

Abschnitt St. Pantaleon

Prof. Thomas Scheidler, FH Aachen

 

Abschnitt St. Severin

Björn Severin, Peter Behrens School of Architecture / FH Düsseldorf

 

Abschließende Anmerkungen am Modell

Christian Schaller, Walter von Lom (Architektur Forum Rheinland), Prof. Maria Schwarz